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Streit?Gespräch!

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Das war der Titel eines neuen Gesprächsformates, das von der DASL entwickelt und der Hamburgischen Architektenkammer unterstützt wurde. Am 9. April fand es zum ersten Mal im Museum für Hamburgische Geschichte statt: Zwei Menschen erproben das Florett, anstatt mit Keulen zuzuschlagen. In diesem Fall waren es der Hamburger Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Sachs, und der Wohnungsökonom Dr. Manfred Ziercke, die, von der Journalistin Sabine Rheinhold energisch gesteuert, ihre Positionen austauschten. Das Thema: 6000 Wohnungen - und dann?

Zur allgemeinen Überraschung wurde die Frage nicht abschließend beantwortet. Aber Veranstaltungen wie diese sind auch nicht für die ewig gültigen Antworten gut (Städtebauer und Landesplaner übrigens auch nicht), sondern für den Austausch von Argumenten und deren Abwägung. Die Vielzahl der Positionen macht Stadt aus und der friedliche Austausch darüber die Zivilgesellschaft. Insofern ist eine Veranstaltung wie diese sinnvoll, auch wenn es wünschenswert wäre, stärker eine interessierte Öffentlichkeit zu erreichen - die fehlte dieses Mal noch weitgehend.

GK

 
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